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Aktuelle Projekte

In Haifa, der grössten „mixed city” Israels, (Städte mit jüdischer und arabischer Bevölkerung) unterstützen wir ein Projekt des "Komitees zu sozialen Entwicklung von Haifa" zur Förderung des kulturellen Austausches von Jugendlichen. Je 30 jüdische und arabische 13-Jährige treffen sich seit Januar 2010 zu gemeinsamen Workshops. Die Jugendlichen erfahren die Geschichte und Traditionen der jüdischen und arabischen Familien. Jede Gruppe wird je von einem jüdischen und arabischen Leiter geführt und die hebräische und die arabische Sprache werden angewandt. Damit kann Vorurteilen und Verallgemeinerungen entgegen getreten werden, bevor sie bei den Kindern überhaupt entstanden sind.

Familienprogramme in der multiethnischen Stadt Ramle/Lod "Fondation Botnar Dialog-Projekte für Mütter": Das Ziel ist, möglichst vielen Familien in diesen armen Städten Ramle und Lod zu einer besseren Lebensqualität zu verhelfen. Im Projekt "Miteinander" werden Mutter-Kind-Spielgruppen angeboten;. Nach einer Phase des sich Kennenlernens können Mütter in Workshops das Herstellen von Spielsachen, Geschichten erzählen, Bastelarbeiten etc. erlernen. Förderung der sozialen Interaktion, Entwicklung der Feinmotorik und der kognitiven und emotionalen Fähigkeiten sind die Ziele der angebotenen Aktivitäten. Mütter und Kinder nehmen gerne in diesen Spiel-Gruppen teil und - unterstützt von Mund-zu-Mund-Propaganda - werden die Gruppen immer grösser und es werden gemeinsam Ausflüge unternommen.

Bauprojekt Gemeinschaftszentrum in Ramle/Lod: Zum ersten Mal in der 40-jährigen Zusammenarbeit mit dem Trust und dessen Direktor, Farid Abu Gosh, hilft Kiriat Yearim mit Spenden aus der Schweiz, ein Gebäude mitzufinanzieren. Anstelle des baufälligen, zu kleinen Zenters in Ramle/Lod wird ein neues Gemeinschaftszentrum für den Kindergarten erstellt, das dem Trust auch ermöglicht, weitere Programme durchzuführen, wie Familienberatung, Kleinkindererziehung und anderes mehr. Arabische, jüdische und christliche Mütter werden dazu eingeladen, was zu einem Dialog zwischen den Volksgruppen führt. Der Rohbau ist beendet. Im August 2010 fehlen noch immer die Mittel für den Innenausbau, die Möblierung, Lift, etc.

(siehe auch: Fotoseiten Israelreise und News)
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme annemarie.eskenazi@kiriat-yearim.ch oder telefonisch: 044 383 07 33

«Statt Kriege führen und Töten brauchen wir Gleichberechtigung und Liebe. Lasst uns aufhören, die Mitmenschen nach Hautfarbe und Nationalität zu beurteilen. Zuerst müssen wir uns gegenseitig vergeben, damit wir eine neue friedliche Zukunft erreichen können.»

Schülerin aus dem Dialog-Projekt «City at Peace»